061 Long Island

So meine Lieben,
wir befinden uns noch am Anfang meines Spring Breaks, auf Long Island. Nach unserem Auslug in die Stadt am Sonntag, musste Nancy Montags natürlich wieder ganz normal arbeiten. Also sind wir morgens zusammen aufgestanden, haben ihre Große in die Schule gebracht und anschließend ging es mit den beiden Kleinen in den Ort, damit ich auch sehe, wo meine Freundin denn eigentlich wohnt. Dort sind wir ein bisschen rumgebummelt, bevor wir weiter an die Bucht gefahren sind. Das Wetter war wirklich angenehm, wie man an den Fotos auch sehen kann (Bildgalerie - Urlaub - New York/Long Island): nicht zu warm, aber auch nicht zu kalt ;) Die Bucht war wirklich schön!
Zum Mittagessen für uns Mädels und für den Mittagsschlaf der Kinder ging es dann gegen Mittag wieder nach Hause. Da der Termin, mit dem wir rechneten erst am folgenden Tag war, hatten wir aber nachmittags nochmal Zeit und gingen - um das schöne Wetter auch auszunutzen - in den Tierpark.
Abends war dann Nancys Au Pair Meeting - Selbstverteidigung! So habe ich meines von Sonntag gar nicht verpasst, was für ein Glück^^ Wir haben uns in so einem Karate Center getroffen und es war echt lustig. Es gab sogar so Schaumstoff-Säulen, damit wir wirklich aktiv treten und schlagen konnten - ich fands super und wir hatten viel Spaß.

Am Dienstag ging es, nachdem die Große wieder in der Schule abgeliefert wurde, in die Bücherei. Unser Zeitplan war wirklich perfekt, denn das Wetter war an diesem Tag nicht sooo gut (also ich fands gut, da es nicht geregnet hat :D aber es war nicht so warm wie am Vortag). Es ging zum Start der Saison um Baseball! Der Kurs dauert so 45 Minuten, es wird ein Buch vorgelesen, dann gibt es einen Film und anschließend können die Kinder noch ein wenig spielen. Wir blieben danach noch ein bisschen und lasen, bevor es zum Mittagessen schon wieder nach Hause ging. Nachmittags war dann Jacks Termin und wir blieben zu Hause.
Nach Nancys Feierabend beschlossen wir dann in die Mall zu fahren, sind dort rumgebummelt und hatten anschließend unser Abschiedsessen in der Cheesecake Factory. Gut genährt ging es dann auch ins Bettchen.

Für mich ging es dann aber erst los, da ich natürlich genau dann krank wurde. Das ganze Jahr war ich so kerngesund, aber ist ja immer so! Mir gings auch am Mittwoch morgen noch keinen Deut besser. Ich glaube es war eigentlich warm, aber ich hatte trotzdem meinen langen Sweater und meinen dicken Schal an und bin nur so halblebig durch die Welt gelaufen. Von dem Tag gibts auch keine Fotos^^ Den Vormittag im Bett bleiben wollte ich natürlich auch nicht, da ich nachmittags ja schon abreisen musste. Wir waren nochmal unterwegs in 2 Lädchen bummeln und auf dem Spielplatz, zum Mittagessen zu Hause und dann wurde ich auch schon zum Bahnhof gebracht. Wir verabschiedeten und uns meine Reise konnte beginnen.

Der Plan sah so aus:
1. mit dem Zug von Ronkonkoma (ich musste das einfach nochmal schreiben :D) bis eine Station vor die Pennstation (irgendwas mit "Wood")
2. von dort aus mit der Subway ein paar Stationen fahren
3. zu guter letzt in einen Bus umsteigen, der zum Flughafen fährt.
Zum Glück kein bisschen kompliziert, ich hatte auch immer nur so knapp 10 Minuten zum Umsteigen an Bahnhöfen und Haltestellen, an denen ich noch nie war, aber wenn ich was kann, dann ist das ja eigentlich Zugfahren ;)

Ich hatte mich gerae nochmal beim Schaffner versichert, dass der nächste Halt meiner ist, als der Zug anhält. Etwas verwirrt hab ich den Bahnhof draußen angeschaut und nochmal gefragt, ob es das sei. "Nein, nein wir halten hier nur kurz. Machen Sie sich keine Sorgen, setzen Sie sich nochmal hin..." Der hat sich bestimmt total Sorgen um mich gemacht, weil ich so schrecklich und mitleidserregend aussah. Jedenfalls kam kurz darauf die Durchsage, jemand habe sich soeben vor diesen unserem Zug geworfen. Welcome to New York, Cosima! Also gings erstmal raus auf den kleinen Bahnhof in der Pampa. Von dort aus konnte man so an die 10 Blocks zur nächsten Subway Station laufen. Das meine Anschlussverbindungen schon dahin waren, brauche ich ja wohl nicht mehr erwähnen, abgesehen davon, dass ich jetzt sowieso wo ganz anders war. Aber ich habe dann in der Station den Plan eingehend studiert und einen Weg zum Flughafen gefunden! Den Bus konnte man dann zwar nur in Coins bezahlen (was bitte ist das für ein System? Wenn es nicht mal $1 Stücke gibt...), aber ein sehr netter junger Mann hat mich auf seiner City-Karte mitgenommen. Ich bin ihm immernoch so dankbar!
Dank meine deutschen Überpünktlichkeit war ich auch immer noch sehr früh am Flughafen und konnte feststellen, dass ich schon fast gar nicht mehr krank war. Bei der ganzen Aufregung blieb mir dazu irgendwie gar keine Zeit mehr.
Der Flug war wieder absolut in Ordnung und ich bin dann auch gut mit dem Shuttle so gegen 21.45 Uhr bei der Miri angekommen :)
Mehr von meinem Aufenhalt in der Hauptstadt erzähle ich euch bald.
Genießt das schöne Wetter! cosima

Kommentare

War es der Cheesecake?

Halblebig rumlaufen müssen ist ja schlimm genug, aber dann noch Stress.
Armes Mädel.

Kein Cheesecake für Cosi

 Wir hatten uns einen Cheesecake mitgenommen, den wir uns eigentlich teilen wollten. Leider musste Nancy ihn dann am Mittwoch alleine essen - die Arme^^